ESSAYS & PAPERS

ARCHIVE, 1998-2008

US SLAVERY

Konstruktion und Dekonstruktion
der Sklaverei.
Zur Sklaverei in den USA
(Thesenpapier)



  1. Zeittafel
  2. Zitate
  3. Konstruktion der Sklaverei
  4. Dekonstruktion der Sklaverei
  5. Bibliographie
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1. Zeittafel

 Anfänge & Statistik:
1518 Sanktionierung des Sklavenhandels durch Karl I. von Spanien
1526 erste afrikanische Sklaven in San Miguel de Gualdape (heutiges Georgia) gelandet, Sklavenwirtschaft entwickelt sich in Spanisch-Florida
1619 erste afrikanische Sklaven in der Gegend von Chesapeake gelandet (1780 ca. 300'000 Sklaven in Virginia)
1619 erste afrikanische Sklaven in den Neuen Niederlanden gelandet (Ende 18. Jh. im Staat NY größte Sklavenbevölkerung des Nordens,\&bis 1780 ca. 40'000 Schwarze in New Jersey, Pennsylvania, Delaware)
1630 erste afrikanische Sklaven in New England gelandet (in New England aber geringere Sklavenanzahl, 15'000 bis 1780, danach die meisten befreit)
1780 ca. 210'000 Sklaven im Lower South
1780 896'602 Sklaven in den USA, davon im Norden 36'505 (=4,1%)
1860 3,953,760 Sklaven laut Zensus in den Südstaaten, insges. ca. 66% der Sklaven auf Baumwollplantagen (Anfang 19.Jh. erst ca. 10%)
1990 Afroam. Bevölkerungsanteil der USA bei 29'986'060 Mio. = 12.1%
 Abolition/Abolitionismus
seit 1780 'Underground Railroad': von den Quäkern initiierte Untergrundbewegung zur Befreiung von Sklaven
bis 1804 graduelle Abschaffung der Skl. in Vermont, Pennsylv., Mass., Rhode Isl., Connect., NY, N.Jersey
1807 Abschaffung des Sklavenhandels durch UK (Dänemark zuerst, 1792)
1808 Abschaffung des Sklavenhandels durch US
1822 Kolonie Liberia für befreite Sklaven durch American Colonization Society (ACS) gegründet
1831 The Liberator -- abolitionistische Zeitschrift
1831 "Nat Turner Rebellion"
1833 American Antislavery Society gegründet
1844 Frederick Douglass. Narrative of the Life of Frederick Douglass, an American Slave.
1848 Beendigung der Sklaverei in französischen Gebieten
1852 Harriet Beecher Stowe. Uncle Tom's Cabin.
 Nord-Süd-Konflikt, Bürgerkrieg & Ende der Sklaverei
1793-1850 Fugitive Slave Laws zur Erleichterung des Auffassens und der Rückführung entflohener Sklaven
1820 Missouri Compromise: als neue Staaten Maine (Sklaverei dort verboten) & Missouri (Sklaverei erlaubt), um das Gleichgewicht Nord-Süd zu halten (zuvor 11:11 Staaten), Grenze der Sklaverei in Louisana-Gebiet bei 36°30' NB festgesetzt
1848 Kansas-Nebraska-Act: Kansas und Nebraska als neue Staaten, Entscheidung für oder gegen Sklaverei den Bürgern überlassen. Bewaffneter Konflikt in Kansas (Border War) verstärkt Nord-Süd-Kluft
1850 Compromise of 1850: District of Columbia & California Freistaat, dort Verbot der Sklaverei, in New Mexico (heute New Mexico+Arizona) & Utah Ansiedlung von Sklavenhaltern freigestellt
1861 Confederate States of America gegr.: S.Carolina, Mississ., Florida, Alab., Georgia, Louis., Texas
1861 Bürgerkrieg (Civil War / War of Secession)\& Norden: 22 Mio. Einw./2 Mio. Soldaten, Süden 9 Mio. Einw. (davon ca. 4 Mio. Sklaven) / 900'000 Sold.
6.8.1861 Confiscation Bill: alles Eigentum inkl. Sklaven, das der Rebellion dient, zu beschlagnahmen
1.1.1863 Emancipation Proclamation: Sklaven noch rebellierender Staaten frei (außer in Teilen von LA, VA, WV)
Dez.1865 13th Amendment: Verbot der Sklaverei im gesamten Bundesgebiet
 Bürgerrechtsbewegungen
1896 Entscheidung Plessy vs Ferguson bestätigt Rassentrennung in der Öffentlichkeit
Ende 19.Jh. Beschneidung des Wahlrechts der Schwarzen (15th Amendm.) durch Wahlsteuern und Literacy Tests
1903 W.E.B. Du Bois. The Souls of Black Folk
1917 erst 2'132 schwarze Collegestudenten
1920er Harlem Renaissance - Aufstieg schwarzer Kultur, gesteigertes Selbstbewußtsein der Schwarzen
seit II. WK wachsene Akzeptanz rassischer Gleichwertigkeit auch bei Weißen
Dez. 1955 Rosa Parks verhaftet: machte ihren Sitzplatz im Bus einem Weißen nicht frei - Proteste (King)
1963 Präs. Kennedy - Gesetze zur Beendigung der Segregation (vom Kongreß bis 1964 blockiert)
1965 Präs. Johnson - neue Wahlgesetze: schwarzer Wähleranteil steigt von 7% (1964) auf 59% (1968)
1968 Martin Luther King Jr. ermordet
1970er/80er weitere Fortschritte, aber auch neue Probleme (Arbeitslosigkeit, Ghettobildung, ..)









2. Zitate

2.1. Sklaverei

Exklusionen

"New Englanders, like other English people, were prepared by their ethnocentric attitudes to regard Africans as 'strangers' (or 'outsiders') who could justifiably be enslaved." [Soderlund 399]

Trägheit

"The failure to abolish slavery in the late eighteenth century left succeeding generations stymied, imprisoned by the Constitution's apparent protection of slavery, yet conscious of the implicit attack on it in the Declaration of Independence. The post-Revolutionary sons, it could be said, harbored the sins of the past until the accumulated pressure - of territorial acquisition, of political dissension, of guilt - became too great." [Sundquist 5]

Einheit der Union

"Our 'fear of dissolving the Union' is the strongest reason for 'our supineness of the subject of slavery' " [Lydia Maria Child. An Appeal in Favor of the Americans Called Africans. New York: Arno Press, 1968 [reprint of . 1836 ed.], p. 212; as quoted in Sundquist 20]

Dekonstruktion

"After the legal act of the Emancipation Proclamation, after the military victory of the Union and the cultural work of Uncle Tom's Cabin, blacks were no longer 'things', and therefore property, but persons." [Fisher 4]

Freiheit

"It was, of course, Rousseau who described all men within society as prisoners when at the beginning of The Social Contract he wrote, 'Man is born free, and everywhere he is in chains.' Wordsworth described the relation of adulthood to the full humanity of childhood as a growing up in which 'shades of the prison house begin to fall.' " [Fisher 94]

2.2. Begrifflichkeiten

Demographische Klassifikation

"Fewer and fewer Americans believe in the biological reality of races, but they are remarkably willing to live with an officially sanctioned system of demographic classification that replicates precisely the crude, colloquial categories, black, yellow, white, red and brown" [Hollinger 8]

Diskriminierung

"Being classified as Euro-American, white, or Caucasian has rarely been a basis for being denied adequate employment, housing, education, or protection from violence. " [Hollinger 22]

ethnische Klassifizierung

"Today's device for classification is not even a guide to lines along which genealogical interaction and merging are taking place; rather, it is a framework for politics and culture in the United States. It is an implicit prescription for the principles on which Americans should maintain communities; it is a statement that certain affiliations matter more than others." [Hollinger 24]

Bezeichnungen

"Die Struktur gestattet dem Sichtbaren, indem sie es begrenzt und filtriert, sich in Sprache zu transkribieren. [..] Aber die so erhaltenen Beschreibung ist nichts weiter als eine Art Eigenname. Sie läßt jedem Wesen seine strenge Individualität und formuliert weder die Übersicht, zu der es gehört, noch die Nachbarschaft, die es umgibt, noch den Platz, den es einnimmt. Sie ist schlicht und einfach Bezeichnung." [Foucault 177/180]

Arbitrarität des Systems

"Das System ist arbiträr in seiner ganzen Abfolge, wenn aber einmal das System der Variablen (das Merkmal) am Anfang definiert worden ist, ist es nicht mehr möglich, es zu modifizieren, auch nur ein Element hinzuzufügen oder fortzulassen. Die Methode wird von außen aufgezwungen, und zwar durch globale Ähnlichkeiten, die die Dinge miteinander verwandt machen. Sie transkribiert die Perzeption sofort in Diskurs." [Foucault 186]

Dekonstruktion

"This is how deconstruction works: by showing that what was prior and privileged in the old hierarchy (for instance, metaphor and speech) can just as easily seem secondary, the deconstructor causes the formerly privileged term to exchange properties with the formerly devalued one. Causes become effects and (d)evolutions become origins, but the result is neither the destruction of the old order or hierarchy nor the construction of a new one. It is, rather, deconstruction. " [Murphin 186]

Relativität

"It is only from our knowledge of the subsequent history of Western Europe that we can presume to rank events in terms of their world-historical significance, and even then that significance is less world historical than simply Western European, representing a tendency of modern historians to rank events in the record hierarchically from within a perspective that is culture-specific, not universal at all." [White 9f]









3. Konstruktion der Sklaverei

  1. Der Begriff Sklaverei ist eine künstliche Konstruktion, eine Festlegung, die verschiedenartige Phänomene auf einige offensichtliche Gemeinsamkeiten zu reduzieren versucht. Dabei können aber regionale oder zeitliche Spezifika nicht nur verloren gehen, sondern auch verfälscht werden.

  2. Die Institution der Sklaverei ist mit Sicherheit aus wirtschaftlichen Beweggründen entstanden. Je stärker sie aber verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert war, umso mehr traten zur ursprünglich wirtschaftlichen Argumentation auch andere Rechtfertigungsmodelle, die quasi durch praktische Erwägungen gestützt wurden.

  3. Derartige Rechtfertigungen beziehen sich oft auf sogenannte natürliche Gegebenheiten, oder aber auf internationale Konventionen. War es im Römischen Reich und in der antiken Welt Konvention, daß Kriegsgefangene versklavt werden konnten, so trat diese Argumentation bei der Einführung der Sklaverei in der Neuen Welt mit Sicherheit in den Hintergrund. Sie diente zwar den Sklavenhändlern in Afrika wohl als Rechtfertigung, verlor aber an Bedeutung, sobald die Sklaven durch Kauf quasi rechtmäßiges Eigentum der Käufer geworden waren.

  4. Um überhaupt eine Versklavung durchzuführen, muß dieses Konzept verständlich gemacht werden; es muß ent-sentimentalisiert werden. In den USA waren Sklaven Eigentum der Sklavenhalter. Wie aber kann ein Mensch einen anderen als Eigentum besitzen? Selbstverständlich war es undenkbar, daß ein weißer, freier Mann einen anderen Weißen als Eigentum auf Lebenszeit besaß (die indentured servants z.B. wurden nicht als Sklaven verkauft, sondern bezahlten ihre Überfahrt nach Amerika gleichsam mit Arbeitszeit). Andererseits waren im Verständnis der damaligen Zeit Frauen allgemein, insbesondere Ehefrauen, auch stark in ihren Rechten eingegrenzt. Das erklärt teilweise auch die Affinität zwischen Abolitionistenbewegung und Frauenbewegung.

  5. Diese Konstruktion der Sklaverei wird von einer Konstruktion von Unterschieden, von einer Konstruktion des Anderen begleitet und erst ermöglicht. Indem (emotionale wie räumliche) Distanz geschaffen wird, kann der Andere entmenschlicht werden. Nur in der konsequent verbreiteten Vorstellung, daß die Schwarzen entweder Menschen einer niederen Entwicklungsstufe, oder sogar gar keine Menschen waren, konnten die seit der Unabhängigkeitserklärung der USA ("All men are created equal") und der Französischen Revolution durchaus bekannten Ideale umgangen werden, ja sogar ausgenutzt und als Legitimation gebraucht werden. Die Sklaverei wurde sogar teilweise als humane Einrichtung betrachtet und verstanden, mit deren Hilfe "unterentwickelten"Schwarzen die Zivilisation beigebracht werden sollte.

  6. In der Reduktion des Menschen auf eine Sache lag auch die Möglichkeit, Ehen unter den Sklaven für ungültig zu erklären, sowie über deren Kinder zu verfügen. Dinge haben keine Gefühle, und wenn Sklaven Dinge sind, so haben Sklaven auch keine Gefühle:

    "These critters an't like white folks, you know; they gets over things, only manage right." [Stowe 5]

  7. Eine weitere Legitimationslinie bezieht sich auf pseudo-religiöse Elemente, nach denen die Schwarzen entweder als Nachfahren des Brudermörders Kain (Gen 4,15) oder Hams, des Sohnes von Noach (Gen 9,21-25) gelten und so durch Gottesurteil zu Recht benachteiligt und den Weißen untergeordnet sein sollten. Auch wurde die Religiosität der Sklaven in Frage gestellt und somit deren Versklavung als missionarischer Akt gesehen, obwohl sich die meisten Religionsgemeinschaften kritisch gegenüber der Sklaverei äußerten.

  8. Daß Schwarze versklavt wurden, liegt zunächst daran, daß die direkte Versklavung Weißer ungeeignet schien. Die Indianer zu versklaven scheiterte, vermutlich vor allem deshalb, weil die Weißen noch immer die Eindringlinge waren, mit dem Land weniger vertraut und auch, zumindestens anfangs, auf eine gewisse Form der Koexistenz mit den Ureinwohnern angewiesen waren. Die konsequente Versklavung der Indianer hätte einen größeren bewaffneten Konflikt in einer sehr fragilen Phase der Kolonialisierung bedeutet. Die "Entdeckung"des Dreieckshandels löste verschiedene Probleme auf scheinbar geeignete Weise: Die Sklavenbeschaffung wurde afrikanischen Sklavenhändlern überlassen, die Europäer mußten sie schließlich "nur noch"kaufen und transportieren. Somit war ein legales, mehr oder weniger sauberes Geschäft entstanden. Durch den Sklaven-Warenaustausch konnten auch Handelsstützpunkte in Afrika legitimiert und unterstützt werden. Zudem waren die Schwarzen für die Zielgebiete "geeignet'', auch konnten sie auf keine Unterstützung der Urbevölkerung hoffen. Die Sklaven waren somit entwurzelt, isoliert und jeglicher effektiven Fluchtmöglichkeit beraubt. Auch diente die Hautfarbe quasi als Erkennungszeichen für einen entflohenen Sklaven.

  9. Sklaverei kann nur funktionieren durch Ausübung von Macht. Neben rein physischer Gewalt wurde auch intellektuelle Macht demonstriert, indem den Schwarzen (bis auf wenige Ausnahmen) konsequent Wissen und Bildung verweigert wurden (divide et impera). So wurde das eigene Geburtsdatum den Sklaven gegenüber geheim gehalten, sie durften weder Schreiben noch Lesen lernen (abgesehen von wenigen Haussklaven, die Verwaltungsfunktionen übernahmen). Wesentlich war vor allem das Zurückhalten von Informationen über Geographie und Politik; viele Sklaven wußten nicht einmal, daß in den Nordstaaten (ab einem gewissen Zeitpunkt) keine Sklaverei existierte. Wenn jede Aussicht auf Flucht genommen war, wenn auch keine Vorstellung existieren konnte, wie eine Gesellschaft ohne Sklaverei aussehen konnte, so erklärt sich auch teilweise die erstaunlich geringe Zahl an Sklavenrevolten.









4. Dekonstruktion der Sklaverei

  1. Was als wirtschaftliches Unternehmen mit rein pragmatischem und finanziellen Interesse begann und später der allgemeinen Öffentlichkeit wegen, und vermutlich auch zur Gewissensberuhigung, auf verschiedenartigste Weise gerechtfertigt werden mußte, gewann gleichzeitig eine derartige Eigendynamik, daß die Sklaverei aus der Wirtschaft des Südens der USA nicht mehr wegzudenken war. Der Rassismus, der in beiden Teilen des Landes vorhanden war, trug, genauso wie die Angst vor Spaltung der Nation, dazu bei, das Problem eher zu umgehen und hinzunehmen als es zu lösen. Der Bürgerkrieg als bewaffneter Konflikt zeigt denn auch die verhärteten Fronten auf. Doch daß es dazu kommen konnte, liegt auch vor allem daran, daß im Norden die Institution der Sklaverei immer mehr in Frage gestellt wurde. Aber nur im Norden war dies auch möglich - da seine Wirtschaft nicht auf der Sklaverei basierte und somit eine Trennung von der Sklavenwirschaft nicht mit größerem Stabilitätsverlust einhergehen würde.

  2. Ein wesentlicher Ansatzpunkt für den Abolitionismus war die Re-humanisierung der Sklaven - diese mußten zunächst wieder als menschliche Wesen dargestellt werden. Nicht zu Unrecht wird Harriet Beecher Stowe's Roman Uncle Tom's Cabin daher als sentimental bezeichnet - doch war dies genau die Methode. Auch legen die zahlreich vorhandenen slave narratives eine deutliche Betonung auf den emotionalen Aspekt. Nur durch dieses Bewußtwerden der Menschlichkeit der als Dinge konstruierten Sklaven konnte sich ein Mitgefühl entwickeln, das die Stimmung in der Bevölkerung derartig beeinflussen konnte.

  3. Bezeichnend ist aber auch der ursprüngliche Plan der Abolitionisten, die Schwarzen wieder zurück nach Afrika zu senden - wohl aufgrund eines latenten Rassismus oder falsch verstandenen Nationalitätsdenkens - viele Schwarze fühlten sich längst als Amerikaner. Dieses Vorurteil sollte denn auch bis ins zwanzigste Jahrhundert anhalten. Die Geschichte der Sklaverei geht somit über in die Geschichte von Rassentrennung und ethnischer Diskriminierung. Denn während die Sklaverei heutzutage geächtet ist, haben viele der dafür benutzten Rechtfertigungsmuster überlebt - eine Dekonstruktion der Sklaverei beinhaltet somit auch eine Dekonstruktion von Vorurteilen, die auf dem äußeren Erscheinungsbild oder der nationalen, regionalen oder sozialen Herkunft beruhen.









5. Bibliographie

  • Alan Brinkley. The Unfinished Nation. A Concise History of the American People. New York: McGraw-Hill 21997
  • Philip Fisher. Hard Facts. Setting and Form of the American Novel. New York: Oxford University Press 1985
  • Michel Foucault. Die Ordnung der Dinge. Frankfurt: Suhrkamp 1997 (Les mots et les choses. Paris: Gallimard 1966)
  • David A. Hollinger. Postethnic America. New York: BasicBooks 1995
  • Ross C Murfin. "What is deconstruction?"Henry James. The Turn of the Screw. Ed. Peter G. Beidler. Case Studies in Contemporary Criticism Series. Ed. Ross C Murfin. Boston, N.Y.: Bedford-St. Martin's 1995. 179-192
  • Jean R. Soderlund. "United States: The North". A Historical Guide to World Slavery. Ed. Seymour Drescher and Stanley L. Engerman. New York/Oxford 1998
  • Harriet Beecher Stowe. Uncle Tom's Cabin. Ed. Elizabeth Ammons. N.Y.: Norton 1994
  • Eric J. Sundquist. "Slavery, Revolution, and the American Renaissance". The American Renaissance Reconsidered. Ed. Walter Benn Michaels and Donald E. Pease. Baltimore: Johns Hopkins University Press 1985


June 30th, 1999